Portfolio

Mein Start

Kleine Schritte sind besser als keine Schritte

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich ich meine persönliche Finanzplanung abgeschlossen hatte, d.h. ich mir über meine Anlageziele, Anlagedauer, Anlageart und Risikobereitschaft bewusst wurde. Anfangs investierte ich ohne jegliche Strategie und hoffte auf schnelle Kursgewinne, um diese zu realisieren. Ständig guckte ich in mein Depot und in meine Watchlist, um den bestmöglichen Zeitpunkt zum Kaufen und Verkaufen zu erwischen. Ich handelte stets emotional und nicht rational. Ich ließ mich durch Hypes, Tipps und Analysten-Meinungen beeinflussen und führte daraufhin sehr viele Transaktionen durch.

Erst die Erkenntnis, dann der Fortschritt

Erst als ich angefangen habe meine Investitionen zu tracken, wurde mir bewusst, dass mir die ganzen Ordergebühren in Wirklichkeit ein dickes Minus beschert hatten. Die fehlende Strategie bedeutete also viel Lehrgeld. Definitiv ärgerlich, aber dennoch sehr lehrreich. Aus dem wilden Kaufen und Verkaufen wurde mir klar, dass ich mir eine Vorgehensweise überlegen muss und diese deutlich passiver werden soll. Ich entschied mich für eine Kombination aus Aktien- und ETF-Sparplänen, mit der ich die Dividendenstrategie umsetze.

Dividendenstrategie

Automatische Dividendenerhöhungen

Viele Unternehmen bemühen sich die Dividendenausschüttungen jährlich zu steigern. Das bedeutet, dass die erhaltene Dividende ohne jegliches zu tun immer weiter ansteigt. Quasi eine Gehaltserhöhung ohne wirkliche Gegenleistung, denn diese besteht nur darin, investiert zu bleiben und nicht zu verkaufen. Diese ansprechende Dividendenpolitik bzw. freundliche Aktionärspolitik wird allerdings nicht in jedem Land und in Unternehmen gepflegt. Hierfür muss der Blick in die Richtung der USA gehen, denn dort ist die Aktienkultur eine ganz andere. Viele Teile des dortigen Rentensystems basieren auf solche fortlaufenden Auszahlungen in Form von Dividenden und das wissen die US-amerikanischen Unternehmen. Daher werden zum einen die dortigen Unternehmen und zum anderen das Investieren in Aktien an sich, steuerlich begünstigt.

Dividendenaristokraten und Dividendenkönige

Interessant sind in diesem Zusammenhang die sogenannten Dividendenaristokraten oder Dividendenkönige. Das sind jene Unternehmen, die ihre Dividende seit 25 bzw. 50 Jahren jährlich erhöht haben. Die Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft, allerdings haben solche Dividendenkönige wie beispielsweise Coca-Cola, schon etliche Wirtschaftsabschwünge mitgemacht und dennoch jährlich ihre Dividende erhöht. Es ist also ein Indiz für eine gesunde und solide Bilanz sowie dem korrekten haushalten mit den eigenen finanziellen Mitteln. Solche Unternehmen sind in der Regel keine Kursraketen, aber die Dividenden kommen pünktlich auf das Konto der Aktionäre an und das ist es, was ich möchte.

Steigende Dividenden und steigende Aktienkurse

Neben diesen passiven Erträgen profitiere ich natürlich von solchen Kurssteigerungen, denn langfristig steigen in der Regel die Aktienkurse. Diese Buchgewinne interessieren mich jedoch eher weniger, denn im Idealfall werde ich meine Investitionen nie verkaufen. Dies ist ein weiterer Vorteil, denn diese Vorgehensweise erspart mir wiederum viele Ordergebühren und ein Timing.

Risikominimierung durch Diversifikation

Natürlich kann ein Unternehmen insolvent werden, die Dividendenausschüttung kürzen oder gar streichen. Daher ist es wichtig, sein Risiko auf mehrere Unternehmen, Branchen und Länder zu verteilen. Mein Ziel war es, ungefähr 30 Einzeltitel mit annähernd gleicher Gewichtung im Portfolio zu haben. Sollte ein Totalverlust dabei sein, macht dies lediglich 3,33% aus und fällt daher nicht so schwer ins Gewicht.

Risikominimierung durch Unternehmensanalyse

Neben diesem Aspekt der Diversifikation sollte man zudem ganz genau auf das einzelne Unternehmen an sich achten: Hat das Unternehmen eine starke Marke, marktherrschende Stellung oder Burggraben (etablierte Stellung und nicht leicht zu kopieren)? Wie sehen die Zukunftsaussichten aus? Sind die fundamentalen Kennzahlen wie steigender Umsatz/Gewinn/Cashflow oder eine gemäßigte Verschuldung in Ordnung? Wie sieht die Dividendenhistorie (siehe Dividendenaristokraten und Dividendenkönige) und die Ausschüttungsquote aus? Zudem ist ein Blick auf die Dividendenrendite sowie dem Dividendenwachstum wichtig. Sind all diese Kriterien im grünen Bereich, ist dies ein guter Indikator dafür, dass das Unternehmen auch in Zukunft steigende Dividenden an seine Aktionäre ausschütten kann.

Weitere Infos

Finanzdenken Steigende Diagramme

Einblick in mein Portfolio

Unter dem Reiter „Unternehmen“ siehst Du mein aktuelles Portfolio mit entsprechender Gewichtung und jeweiligen Unternehmensbeschreibung. Der „Dividendenkalender“ zeigt die Monate an, in welchen die Unternehmen meines Portfolios ihre Dividenden ausschütten. Unter „Dividendeneinnahmen“ gebe ich Dir einen Überblick über die Entwicklung meiner laufenden Einnahmen aus Dividenden. Die „Optionseinnahmen“ haben nur indirekt mit der Dividendenstrategie zu tun, führen jedoch ebenfalls zu laufenden Einnahmen. Hier gebe ich Dir einen Einblick in meine Strategie und meine Fortschritte.

Unternehmen
Dividendeneinnahmen
Dividendenkalender
Optionseinnahmen

Disclaimer

Risikohinweis und Haftungsausschluss – unbezahlte Werbung

Der Autor ist an manchen der genannten Unternehmen beteiligt (Transparenzhinweis). Alle von mir veröffentlichen Informationen und Zahlen, Einschätzungen und Bilder sind von mir nach besten Wissen und Gewissen erstellt worden. Aufgrund dessen übernehme ich keine Gewähr, Garantie, Haftung oder Zusicherung für die Richtigkeit. Alle Beiträge stellen weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Optionen oder anderen Finanzinstrumenten dar. Das Investieren in Wertpapiere, Optionen oder anderen Finanzinstrumenten ist grundsätzlich mit Risiken behaftet und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Bei den beworbenen Links handelt es sich um Affiliate-Links, d.h. Dir entstehen hierdurch keine Nachteile und ich erhalte lediglich eine Provision für die Vermittlung.