Willkommen auf Finanzdenken.de

Intro

Finanzdenken.de? Ich stelle mich kurz vor:

Trotz Fachhochschulabschluss mit Schwerpunkt Wirtschaft & Verwaltung und einer abgeschlossenen Ausbildung zum Industriekaufmann mit anschließender Berufserfahrung, kam es mir nie in den Sinn, mich näher mit meiner eigenen finanziellen Situation auseinanderzusetzen. Ich habe unzählige Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bilanzen verschiedenster Unternehmen analysiert, aber nie meine eigenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber gestellt.

Durch bezahlte Praktika, Ferienarbeit, Gelegenheitsjobs und den frühen Einstieg in die Berufswelt, habe ich relativ früh angefangen, mein eigenes Geld zu verdienen. Ich war nie besonders sparsam, aber auch nicht verschwenderisch – am Monatsende war meistens etwas Geld als Puffer übrig. Und so lange das der Fall war, gab es für mich keine Notwendigkeit, mich intensiv mit meinen Finanzen zu befassen.

Der Sinneswandel

Im Jahr 2017 hatte ich einen Puffer von 5.000€ auf dem Tagesgeldkonto. Aufgrund der seit 2016 herrschenden Niedrigzinsen habe ich durch die 0,01% Verzinsung saftige 5€ an Zinsen für das gesamte Jahr 2017 erhalten. Fünf Euro! Aufgrund meiner wirtschaftliche Laufbahn war mir zum Glück der Begriff der Inflation bekannt. Ich wusste, dass die EZB eine Inflation von etwa 2% anstrebt und das bedeutet, dass jedes Jahr die Preise für den Endverbraucher bzw. Endkonsumenten wie mich, um 2% teurer werden. Ich verliere demnach faktisch jedes Jahr Geld mit dieser 0,01% Verzinsung. Aktuell bieten viele Banken gar keine Zinsen mehr auf dem Tagesgeldkonto an und/oder erheben noch Negativzinsen. Diese Tatsachen verschlimmern den Effekt der Inflation noch weiter. Es ist also ein zinsloses Risiko, wenn das Geld auf dem Tagesgeldkonto & Co liegen gelassen wird. Das Geld musste also woanders angelegt oder investiert werden, um diesen Risiko zu entgehen.

Wie ging es weiter

Die eigene Finanzsituation überdenken

Ich fing an, meine Finanzen zu sortieren und mich diesem damals noch leidigen Thema anzunehmen. Schließlich wird in der Schule kein Geldumgang gelehrt und auch ein Finanzdenken oder gar finanzielle Bildung werden in der Regel nicht vermittelt. Durch das Einlesen im Internet und in entsprechenden Büchern, entwickelte sich langsam ein Finanzdenken bei mir. Ein „must read“ ist in meinen Augen zurückblickend das Buch „Rich dad poor dad“, welches folgend eingeblendet wird. Dieses Buch hat in zweiter Instanz maßgeblich dazu beigetragen, dass ich mich meiner Finanzsituation annehmen musste. Ich wollte verstehen, wieso die reichen reich bleiben und wie sie es bis dorthin geschafft haben.

Durch das Einlesen entwickelte ich langsam ein Finanzdenken und fing an meine Finanzsituation zu überdenken. Ich habe erstmals meine persönliche Gewinn- und Verlustrechnung erstellt und mir kamen unter anderem folgende Fragen auf:

  • „Wie hoch sind eigentlich meine monatlichen Fixkosten?“
  • „Wieso zahle ich so viele Steuern auf mein Einkommen?“
  •  „Welche Versicherungen besitze ich und welche sind wirklich notwendig?“
  • „Was ist mit einem Bausparvertrag – will ich wirklich mal Eigentum mit all seinen Verpflichtungen?“
  • „Wird meine Rente wirklich ausreichen, um meinen Lebensstandard mindestens zu halten?
  • „Muss Fitnessstudio mit Sauna und allen Kursen wirklich sein?“
  • „Und wieso besitze ich nur eine Einnahmequelle?“
  • „Wie kann ich mein Geld am besten investieren, damit es sich vermehrt?“

An vielen Stellen wurde das Buch „Rich dad poor dad“ empfohlen, sodass ich mir das Buch auch gekauft habe. Dieses Geld habe ich mittlerweile vielfach wieder raus. Das Buch hat wirklich meine Augen geöffnet, sodass ich das Geld- und Wirtschaftssystem nach dem Lesen aus einer anderen Perspektive gesehen habe. Es ist wie eine Geschichte geschrieben und einfach zu lesen. Simpel und effektiv. Über den Affiliate-Link gelangst Du direkt zu Amazon:

Das Investieren

Eigentum und Vermögenswerte schaffen Vermögen

Ich musste mir also bewusst werden, welche Strategie ich beim Investieren fahren wollte. Bei der Beantwortung dieser Fragen führt in meinen Augen kein Weg an der Erschaffung oder dem Kauf eigener Vermögenswerte vorbei. Eigentum und Vermögenswerte schaffen Vermögen. Das normale Bruttoinkommen wird nämlich in Relation zu Kapitalerträgen viel höher besteuert und es dauert daher wesentlich länger. Wer sich also mühselig das Geld durch seine aktive Arbeit zusammenspart wird in Relation viel länger benötigen, als wenn das erarbeitete Kapital bereits neues Kapital erwirtschaftet. Das Geld soll weiteres Geld produzieren.

Immobilien oder Aktien?

Aber nicht jeder hat eine brillante Idee, aus welcher ein großes Unternehmen entsteht. Das muss es auch gar nicht. Vermögenswerte können beispielsweise auch in Form von Immobilien oder Aktien erworben werden, welche ein zusätzliches Nebeneinkommen generieren können. Immobilien erfordern in meinen Augen viel Fachwissen und viel Eigenkapital (in der Regel mindestens die Kaufnebenkosten von ca. 12-15%). Ohne entsprechende Kenntnisse bei der Immobilienauswahl, deren Bewertung und Finanzierung, ist ein Immobilienkauf als Anlageinvestition riskant. Immobil bedeutet unbeweglich, sodass sich eine hohe Kapitalkonzentration auf nur ein Objekt bezieht und man diese nicht so schnell wieder mobil, d.h. flüssig machen kann. Die Eintrittsbarrieren in den Bereich der Aktien sind hingegen niedriger, sodass ich mich vorrangig auf Aktien konzentriert habe und das Thema der Immobilien nach und nach aufarbeite.

(Dividenden)Aktien

Innerhalb der Aktien habe ich den Fokus zudem speziell auf Dividendenaktien gelegt. Ich kaufe hierbei Aktien von überwiegend nichtzyklischen, grundsoliden und seit vielen Jahren bestehenden Unternehmen mit gesunder Dividendenpolitik. Viele amerikanische Unternehmen zahlen eine jährlich steigende Dividende seit über 25 oder gar 50 Jahren an ihre Aktionäre aus. Sobald die Dividende eines Unternehmen 25 Jahre in Folge gesteigert wurde, wird dieses Unternehmen als „Dividendenaristokrat“ bezeichnet und ab 50  Jahren als „Dividendenkönig“. Darüberhinaus schütten US-amerikanische Unternehmen ihre Dividende in der Regel quartalsweise aus, sodass ich beispielsweise mithilfe von 3 Unternehmen:

  • AbbVie: Januar/April/Juli/Oktober
  • Unilever: Februar/Mai/August/November
  • Altria: März/Juni/September/Dezember

jeden Monat eine Ausschüttung in Form einer Dividende erhalte. Mithilfe dieser Strategie, dem regelmäßigen Anheben meiner monatlichen Investitionssumme und dem reinvestieren meiner erhaltenen Dividende, arbeitet der Zinseszins für mich und ich kann mein Kapital mit der Zeit vervielfachen und erhalte ein wachsendes Nebeneinkommen.

Finanzdenken hilft

Bedachtes investieren in Aktien und ETFs

Aufgrund meiner Begeisterung zu diesem Thema, habe ich angefangen meinen Freunden hiervon zu erzählen. Ich war erstaunt, als mir zwei hiervon erzählten, dass sie schon jahrelang ETFs besparen. Es ist und bleibt leider ein Tabu-Thema in der deutschen Gesellschaft, denn „über Geld redet man nicht“. Dieses Schweigen ist ein weiterer Faktor, welcher die Finanzsituation in Deutschland negativ beeinflusst. Würde man offen über Geld reden, so würde man viel schneller neue Informationen erhalten und dazu lernen.

Durch die Entwicklung meiner eigenen Finanzsituation mit der entsprechenden Finanzplanung habe ich viel dazu gelernt und wusste, dass viele Freunde in eine ähnlichen finanziellen Situation wie ich waren. Also habe ich von den Investitionsmöglichkeiten in Aktien und ETFs sowie einer monatlichen Sparrate ab 25€ erzählt. Viele sind neugierig geworden und ich konnte ihnen mithilfe meines Investitionsleitfadens, Schritt für Schritt erklären, welche Vorgehensweise ich durchlebt habe und auch empfehlen würde.

Es ist deren eigenes hart verdientes Geld und deren eigenes Risiko – ich habe lediglich eine Alternative genannt und ein Finanzdenken vermittelt. Und diese Alternative wurde von den meisten ergriffen. Aufgrund dessen habe ich entschlossen, noch weiteren Menschen eine Alternative oder Ergänzung zu ihrer ggf. bereits vorhandenen Geldanlage zu geben und vor allem ein Finanzdenken zu entwickeln.

Daher noch einmal: Willkommen auf www.finanzdenken.de! Ich hoffe, Du findest ein paar Anregungen und neue Informationen. Wenn Du fragen hast oder gar eigene Ideen für weitere Themen hast, schreib mir unter info@finanzdenken.de.

Viel Erfolg!