Neues Jahr, neue Vorsätze!

Intro

Neue Vorsätze?

Das Jahr 2020 hat begonnen und ein neues Jahrzehnt bricht an. Jedes Jahr werden sich aufs neue Vorsätze gesetzt, welche größtenteils unangenehm sind und deswegen stetig aufgeschoben werden. Vorreiter sind natürlich Klassiker wie, sich gesünder zu ernähren oder mehr Sport zu treiben.

Neues Ziel setzen

Sich endlich mit seinen Finanzen auseinander setzen

Wie wäre es, wenn wir dieses Jahr doch einfach mal die eigene Finanzsituation mit dazu nehmen. Die eigenen Finanzen sind für viele Menschen wie ein Puzzle, dass nie fertig wird, weil man nicht die richtigen Puzzleteile findet oder sich das Endergebnis nicht vorstellen kann. Eine Schritt für Schritt Anleitung, wie Du Ordnung in Deine Finanzsituation bekommst, gebe ich Dir mithilfe meines Investitionsleitfadens.

Finanzsituation überprüfen und gleichzeitig mal wieder ein Buch lesen

Oder wie wäre es mit einem guten neuen Buch über die Grundlagen der Finanzen? Falls man weitere Informationen oder Hilfestellungen benötigt, erzählt der Autor Tony Robbins von seinen vielen einfachen Tricks, um Kapitalaufbau betreiben zu können. Es ist absolut kein Hexenwerk, sobald man die Grundlagen und einige Grundsätze verstanden hat. Bei dem Buch „Money“ (*Affiliate-Link) handelt es sich um ein umfassenderes Werk, welches das Thema Finanzen jedoch gesamtheitlich betrachtet und sieben goldene Regeln mit auf den Weg gibt.

Selbstverantwortung wird immer wichtiger

Übernimm Selbstverantwortung, sorge privat vor

Für die meisten Menschen ist und bleibt das Finanzthema ein Tabu-Thema. Man spricht in der Gesellschaft nicht darüber und damit wird automatisch assoziiert, dass sich darum auch keine Gedanken gemacht werden muss. Ein fataler Irrglaube.

Im heutigen Zeitalter gibt es in meinen Augen keine Ausreden mehr, seine Finanzen unberücksichtigt zu lassen. Altersarmut, demographischer Wandel, Zinseszins, Niedrigzinsen und Inflation sind nur einige Gründe hierfür. Die Zeiten haben sich geändert, sodass man sich ihnen anpassen muss und privat vorsorgen sollte. Ein einfaches Mittel sind Aktien und ETFs. Der Irrglaube, dass Aktien nur etwas für Reiche oder für Zocker sind ist leider immer noch weit verbreitet. Doch wenn man versteht, dass man nicht „schnell reich werden kann“ und somit „bedacht in Aktien und ETFs investiert„, der ist auf dem richtigen Weg.

Private Altersvorsorge wird immer einfacher

Mithilfe eines ETFs, kann man mittlerweile bereits ab 25€ monatlich von der gesamten Weltwirtschaft profitieren. Mit einem solch diversifizierten (breit gestreutes Risiko mittels vieler Einzelwerte im ETF) erzielte man in den vergangenen 200 Jahren eine durchschnittliche Realrendite von 6,6% jährlich. Es wird lediglich ein Depot (siehe hierfür meine Empfehlungen) und ein entsprechender ETF-Sparplan benötigt.

Ein ETF-Sparplan ist bereits in wenigen Minuten eingerichtet und muss dann kaum noch beachtet werden. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Depot bei der eigenen Bank. Apropos Bank: Der Wechsel zu einer Direktbank sollte aus Kostengründen sowieso erledigt werden, denn hier fallen keine Kontoführungsgebühren, Depotkosten oder gar Negativzinsen an. Mittlerweile bieten viele Banken auch einen Wechselservice an, sodass der Umzug zur neuen Bank unkompliziert abgewickelt werden kann. Sobald das Depot eröffnet ist, kann der ETF-Sparplan eingerichtet werden und der Grundstein für die private Altersvorsorge ist gelegt. Das wäre doch mal ein Ziel für dieses Jahr oder?

Fazit

Bequemlichkeit ade, raus aus der Komfortzone

Einfach anfangen und die ersten Erfahrungen sammeln. Natürlich ist es einfacher auf der Couch zu sitzen und alles so zu lassen wie es ist. Aber man verschenkt definitiv Geld, sogar viel Geld. Man geht hart dafür arbeiten, wieso versucht man dann nicht auch das maximale herauszuholen? Will man sich ein neues Auto kaufen, so vergleicht man stunden lang. Aber die eigene Finanzsituation oder Rentenzeit ist nicht mal die Einrichtung eines Sparplanes wert? Die Relationen stimmen hier einfach nicht.

Sobald man angefangen hat zu investieren, ist es ein großer Unterschied sich nur vorzustellen wie es ist, wenn sich das Kapital im Depot durch einen Wirtschaftsaufschwung oder -abschwung verändert oder wenn man es selbst live mit seinem eigenen Geld miterlebt. Jeder reagiert in Situationen von steigenden oder fallenden Kursen anders und es ist wichtig, damit umgehen zu können und diese mentale Stärke zu erlernen. Wichtig ist es, rational, anstatt emotional zu handeln. Die Gier ist ein schlechter Begleiter an der Börse, denn es gibt keine Abkürzungen, um Kapital aufzubauen. Ob Aktieninvestitionen etwas für einen sind, erfährt man nur, wenn man es mal ausprobiert hat.

Am einfachsten ist es via Sparplan stetig weiter zu kaufen, egal ob die Wirtschaft gut oder schlecht läuft. Buy & Hold ist hier das Stichwort bzw. die Vorgehensweise. Sobald man die Anteile des ETFs gekauft hat, sollte man diese einfach liegen lassen. Dies ist am simplesten, schont die Nerven und erzielte bislang sehr gute Ergebnisse. Hier ist es auf lange Sicht egal, ob die Kurse hoch oder niedrig sind, denn mal kauft man für die gleiche Sparrate mehr Anteile und mal weniger, sodass ein guter Durchschnittswert (Cost-Average-Effect) herauskommt. Und wusstest Du schon – mit Aktien ist man langfristig im Plus.

Nicht umsonst lautet ein berühmtes Börsenzitat von André Kostolany „Kaufen Sie Aktien und nehmen Sie Schlaftabletten. Nach einigen Jahren bemerken Sie: Sie sind reich!“