Broker werben mit Derivatehandel. Ich zeige Dir eine bessere Alternative.

Intro

Ob Neobroker, Direktbank oder Filialbank – alle bewerben den Derivatehandel

Egal auf welche Bank man schaut, alle bieten früher oder später den Handel mit Derivaten an. Erst am 20.07.21 habe ich eine E-Mail von Scalable (*Affiliate-Link) erhalten und mir wurde mitgeteilt: „zu dem bestehenden Anlageuniversum des Scalable Brokers von mehr als 10.000 Aktien, ETFs und Fonds kommen nun rund 300.000 Produkte hinzu. Kundinnen und Kunden können ab sofort mit Zertifikaten, Optionsscheinen oder anderen Hebelprodukten der Kooperationspartner HSBC und HypoVereinsbank handeln.“ Scalable ist neben Trade Republic (*Affiliate-Link) nur ein Beispiel und wird von mir gewählt, da ich bei beiden Neobrokern selber zufriedener Kunde bin und mich diese Nachricht von Scalable vor weniger als 1 Woche erreicht hat.

Derivatehandel bei Scalable:

Finanzdenken Derivate Scalable

Derivatehandel bei Trade Republic:

Finanzdenken Derivate TR

Was sind Derivate?

Derivate sind abgeleitete (lat. „derivare“ = ableiten) Finanzinstrumente

Abgeleitete Finanzinstrumente bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Kurs bzw. Preis von einem bestimmten Underlying (Basiswert wie z.B. Aktien, Index, Rohstoff) abgeleitet wird. Denn hierbei handelt es sich um Termingeschäfte und bei diesen liegt immer ein Underlying als Grundlage vor. Grundsätzlich funktionieren Derivate wie ein Vertrag zwischen zwei Parteien, bei dem ein Underlying, Strike und Zeitpunkt festgelegt werden. Zudem wird im Vorfeld geklärt, ob es sich um Kaufvertrag (Call) oder Verkaufsvertrag (Put) handelt. Wer mit diesen Begriffen nichts anfangen kann, dem empfehle ich meine kostenfreie Beitragsserie zum Optionshandel. An späterer Stelle gehe ich allerdings noch mal näher auf die Unterschiede zum Optionshandel ein.

Derivate lassen sich grundsätzlich in mehrere Kategorien einteilen und es gibt beispielsweise Optionen (inkl. Optionsscheine), Futures, Swaps und CFDs. Diese Finanzinstrumente sind mit die komplexesten Anlageprodukte und sollten daher nur benutzt werden, wenn bereits einige Erfahrung an der Börse gesammelt wurde.

Derivate gelten als eine Wette auf die Zukunft

Bei allen Derivaten ist es möglich, mit einem Hebel zu arbeiten. Es muss also nicht der vollständige Preis einer Aktie als Cash auf dem Konto vorhanden sein, sondern es reicht lediglich ein Bruchteil hiervon aus. Mit diesem Bruchteil kann beispielsweise ein Optionsschein erworben werden, bei dem auf steigende oder fallende Kurse gewettet werden kann. Anstatt allerdings 110€ für eine z.B. SAP Aktie aufzuwenden, benötigt man nur einige Euros für ein Derivat mit SAP als Underlying. Wettet man auf steigende Kurse, profitiert man daher überdurchschnittlich vom Kursanstieg. Sinkt der Kurs allerdings, kann es schnell zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Zusammenfassend kann mithilfe von Derivaten also sehr spekulativ ein hoher Gewinn eingefahren werden oder das eigene Depot abgesichert werden.

Meine Aktiensparpläne laufen über:

Der große Nachteil

Privatanleger agieren immer als Käufer

Statistisch gesehen verfallen etwa 70-80% aller Optionen (laut Jens Rabe – Optionsstrategien *Affiliate) wertlos. Dieser Fakt ist unheimlich wichtig. Das bedeutet nämlich, dass die Käufer solcher Derivate in nur etwa 25% der Fälle „gewinnen“. Grund hierfür ist unter anderem der Zeitwertverfall, denn um einen Gewinn zu erzielen, muss die vorausgesagte Bewegung auch tatsächlich eintreten. Bewegt sich der Kurs in die entgegengesetzte Richtung oder verläuft nur seitwärts, spielt die Zeit immer noch gegen den Käufer.

Und bei allen Derivaten, die bei den deutschen Banken & Brokern angeboten werden, kann der Privatanleger nur als Käufer agieren. Allein aus statistischer Sicht macht es also rational keinen Sinn, die Käuferseite anzunehmen. Jetzt fragst Du dich sicherlich, wer denn der Verkäufer ist.

Wer ist der Verkäufer? Die Bank!

Kaufst Du ein Derivat, gehst Du also – überspitz formuliert – sofort eine Wette gegen die Bank ein. Und wir alle kennen den Spruch „Die Bank gewinnt immer“. Der Herausgeber oder auch Emittent genannt, ist also die Bank. Und welches primäre Ziel verfolgt jedes wirtschaftlich geführte Unternehmen und somit auch eine Bank? Gewinne und Gewinnmaximierung.

Im Intro habe ich den Text zitiert, welcher Scalable veröffentlicht hat: „zu dem bestehenden Anlageuniversum des Scalable Brokers von mehr als 10.000 Aktien, ETFs und Fonds kommen nun rund 300.000 Produkte hinzu“. Wieso machen sich die Banken wohl die Mühe, 30 x so viele Derivate anzubieten, wie sie Aktien/ETFs/Fonds anbieten? Weil es sich lohnt. Und aufgrund der Statistik weißt Du nun auch wieso.

Um das ganze nochmal mit Zahlen zu verdeutlichen: Die EUWAX ist ein Teil der Gruppe Börse Stuttgart und der deutsche Marktführer beim Handel von Optionsscheinen. Sucht man nach handelbaren Optionsscheinen vom 01.07.2021 (also seit 24 Tagen), findet man 66.457 Ergebnisse.

Finanzdenken EUWEX Derivate

Das Emittentenrisiko

Der Emittent solcher Derivate ist also in der Regel die Bank und daher gibt es zusätzlich noch das Emittentenrisiko. Seit 2008 weiß jeder Privatanleger, dass auch Banken insolvent werden können. Da Derivate wie Optionsscheine, CFDs oder Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen des Emittenten sind, wird diese wertlos, wenn der Emittent Konkurs anmeldet. Bei dieser Inhaberschuldverschreibung verpflichtet sich der Aussteller schließlich zu einer definierten Leistung, welche allerdings bei Zahlungsunfähigkeit nicht erbracht werden kann. Den Schaden hat demnach automatisch der Käufer dieses Derivats.

Wer ist der Käufer? Überwiegend Privatanleger!

In Deutschland werden solche Optionsscheine überwiegend von privaten Anlegern zur Spekulation benutzt. Institutionelle Investoren wie Fonds, Banken, Investmenthäuser oder Börsenhändler nutzen solche Finanzinstrumente nur sehr selten. Das Angebot richtet sich also in erster Linie nur an den kleinen und oftmals finanziell ungebildeteren Privatanleger. Allerdings weißt Du nun, dass Du mit Optionsscheinen & Co. in den meisten Fällen Geld verlierst. Wie Du trotzdem mit Derivaten Geld verdienen kannst, erkläre ich Dir folgend.

Mein ETF-Sparplan läuft über:

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Werde Verkäufer

Privatanleger können auch als Verkäufer agieren

Bei einem Derivat können Privatanleger auch die Rolle der Bank einnehmen und als Verkäufer agieren. Die Rede ist allerdings nicht von Optionsscheinen, sondern Optionen. Viele kennen den Unterschied nicht und mich hat dieser Irrtum anfangs auch davon abgehalten, mich näher mit dem Optionshandel zu beschäftigen. Zu meinem Nachteil, denn mittlerweile ist der Optionshandel neben der Dividendenstrategie ein fester Bestandteil meiner Vorgehensweise für den Kapitalaufbau. Beide Vorgehensweisen lassen sich auch wunderbar kombinieren, was ich im Beitrag „Renditeturbo: Dividendenstrategie und Optionshandel“ näher beschrieben habe. Beim Optionshandel ist es nämlich möglich, die Verkäuferseite als Privatanleger einzunehmen und dadurch den statistischen Vorteil zu erlangen.

Unterschied zwischen Optionsscheinen und Optionen

Der wesentliche Unterschied liegt darin, wo diese gehandelt werden und wer der Herausgeber ist. Optionsscheine werden, wie bereits gelernt, von Emittenten bzw. den Banken herausgegeben. Daher werden Optionsscheine wie Aktien oder ETFs oder Zertifikate über einen Börsenplatz an die Anleger verkauft, wie beispielsweise der Frankfurter Börse oder der zuvor erwähnten EUWAX. Dadurch, dass die Bank Emittent und gleichzeitig die Gegenpartei darstellt, ist hier immer ein Interessenkonflikt zum Nachteil des Privatanlegers vorhanden.

Optionen hingegen werden immer an einer Terminbörse wie z.B. der EUREX oder CME gehandelt. Dort werden sie allerdings nur gehandelt und die Terminbörse tritt als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer auf. Der Preis der jeweiligen Option wird nicht vom Emittenten festgelegt, sondern allein durch Angebot und Nachfrage. Lediglich die Rahmenbedingungen wie Laufzeiten, Strikes oder Underlyings werden von den Terminbörsen festgelegt. Welcher Preis letztlich zustande kommt, bestimmen nur Käufer und Verkäufer.

Buch-Tipp zum Thema Optionshandel:

Das Buch (*Affiliate-Link) hat mir anfangs sehr weitergeholfen, da es beispielsweise noch keine verständliche und kostenlose Beitragsserie von mir im Internet gab ;-)




Interesse am Optionshandel?

Der Optionshandel klingt interessant? Du solltest über einen neuen Broker nachdenken…

Für den Optionshandel benötigt man ebenfalls ein Depot. Hierfür eignen sich die deutschen Broker allerdings nicht, denn sie verlangen zu hohe Gebühren oder bieten den Optionshandel (sondern nur Optionsscheine) erst gar nicht an. Daher sind deutsche Anleger gezwungen ein neues Depot zu eröffnen und hierfür bietet sich unter anderem BANX an. BANX ist ein deutscher Reseller von Interactive Brokers und hat daher einen deutschen Kundensupport. Zudem ist es meines Wissens nach der einzige Anbieter, bei dem man von Anfang an bessere Konditionen erhalten kann. Und genau an dieser Stelle habe ich ein Angebot für Dich:

Mein persönliches Angebot für Dich:

Ich selber habe mein Depot für den Optionshandel bei BANX. Dort ist ein hervorragender deutschsprachiger Service, welchen man telefonisch schnell in der Leitung hat und der einem sofort weiterhelfen kann. Da ich selber sehr zufriedener Kunde bin, empfehle ich BANX auch weiter und kann Dir als Neukunde vergünstigte Konditionen bei der Depoteröffnung anbieten! Das bedeutet, dass Du US-Optionen für 3,00USD anstatt 3,50USD und deutsche Optionen für 1,80€ anstatt 2,00€ handeln kannst.

Vorgehensweise für vergünstigte Konditionen:

  1. Gehe auf die Startseite von BANX „banxbroker.de“ und eröffne ein Depot.
  2. Im Feld für Gutscheincodes den Code „Finanzdenken“ eingeben.
  3. Mindestens 5.000€ als Startkapital einzahlen.

Tipp: Wieso es gerade beim Optionshandel wichtig ist auf die Gebühren zu achten und wieso die 5.000€ auch sinnvollerweise die Mindestanforderungen von BANX sind, habe ich in meiner kostenlosen Beitragsserie zum Optionshandel beschrieben.

Fazit

Zusammenfassend…

… kann man sagen, dass ich sehr froh darüber bin, den Optionshandel mithilfe von www.Finanzdenken.de sowie meinem Instagram-Kanal/Finanzdenken bekannter machen kann. Mein neues Format „Optionscafé“ kommt auch super an und ich erhalte viele Danksagungen und positive Bemerkungen für meine ganzen Mühen. Es ist alles kostenlos und jeder kann sich ohne Angabe von Personalien, Email-Adresse oder dem Bezahlen von Geld bedienen. Viele bemerken diesen Mehrwert und bedanken sich hierfür oder nutzen auch mein Angebot für die verbesserten Konditionen bei BANX. Eine Win/Win-Situation.

Das habe ich im Laufe der Zeit gelernt: Wer gibt und hilft, dem wird auch irgendwann zurückgegeben.

In diesem Sinne pass auf Dich auf und ich wünsche einen produktiven Tag.

Cheerio,

Alex

Disclaimer

Risikohinweis und Haftungsausschluss – unbezahlte Werbung

Der Autor ist an manchen der genannten Unternehmen beteiligt (Transparenzhinweis). Alle von mir veröffentlichen Informationen und Zahlen, Einschätzungen und Bilder sind von mir nach besten Wissen und Gewissen erstellt worden. Aufgrund dessen übernehme ich keine Gewähr, Garantie, Haftung oder Zusicherung für die Richtigkeit. Alle Beiträge stellen weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Optionen oder anderen Finanzinstrumenten dar. Das Investieren in Wertpapiere, Optionen oder anderen Finanzinstrumenten ist grundsätzlich mit Risiken behaftet und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. * Bei den beworbenen Links handelt es sich um Affiliate-Links, d.h. Dir entstehen hierdurch keine Nachteile und ich erhalte lediglich eine Provision für die Vermittlung.

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